Geschlecht und Gender

Wir von "FiF - Frau, Leben, Freiheit" treten entschieden für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf Grundlage des Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes ein. Dies ist für uns eine zentrale Voraussetzung für eine freie, demokratische und gerechte Gesellschaft. Wir sehen mit Sorge politische Bestrebungen in Deutschland, auf EU-Ebene und international, die die biologische Geschlechtskategorie "Frau" zugunsten einer selbstgewählten Genderidentität ersetzen. Das lehnen wir ab. Transrechte dürfen nicht auf Kosten von Frauenrechten und Homosexuellenrechten gehen.

 

Was wir von "FiF - Frau, Leben, Freiheit" wollen

 

Geschlechtergerechtigkeit gelingt nur, wenn wir materielle Tatsachen von Geschlecht anerkennen. Wir befürworten ausdrücklich, dass Frauen und Männer traditionelle Geschlechterrollen überwinden und frei leben können. Wir stehen solidarisch an der Seite von Menschen mit Geschlechtsdysphorie und lehnen jede Form persönlicher Herabwürdigung oder Diskriminierung ab. Jeder Mensch verdient Schutz, Würde und Respekt. Dennoch ist für "FiF - Frau, Leben, Freiheit" klar: Genderidentität und biologisches Geschlecht sind zweierlei. Medizinische oder operative Eingriffe können biologische Unterschiede nicht vollständig aufheben.

 

Wir von "FiF - Frau, Leben, Freiheit" vertreten die Position, dass das biologische Geschlecht in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen weiterhin relevant bleibt – insbesondere dort, wo Schutz, Sicherheit, Intimsphäre oder faire Teilhabe gewährleistet werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Frauenhäuser, Frauensaunen, Umkleiden, Frauengefängnisse oder der Frauensport.

 

Frauen haben aufgrund ihrer biologischen und gesellschaftlichen Realität eigene historische Erfahrungen von Benachteiligung, Gewalt und Diskriminierung gemacht. Diese Erfahrungen prägen die Frauenbewegung bis heute.

 

FiF setzt sich für eine Politik ein, die sowohl die Würde und Rechte aller Menschen achtet als auch die Schutzrechte und Gleichstellungsinteressen von Frauen konsequent wahrt. Frauenrechte dürfen nicht relativiert werden.

 

Wir setzen uns ein für

  • den Erhalt der biologischen Kategorie von Geschlecht ebenso wie den Erhalt von Art 3. GG in seiner jetzigen Form
  • konsequenten Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Ausbau von Frauenhäusern und Prävention
  • Maßnahmen gegen Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, Ehrenmorde und Kinderausbeutung
  • die Bekämpfung von Ausbeutung, Menschenhandel und die Einführung des Nordischen Modells
  • reproduktive Selbstbestimmung und sicheren Zugang zu Beratung und Schwangerschaftsabbruch
  • ein weltweites Verbot von Kinderkauf via Eizellenspende. Kinder sind keine Ware und Frauen keine Gebärfabriken für Reiche

Das macht unsere Fachgruppe "Geschlecht und Gender"

 

Die Fachgruppe "Geschlecht und Gender" analysiert politische Entwicklungen und Gesetzgebung hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Frauenrechte. Sie erarbeitet evidenzbasierte Lösungsvorschläge für echte Geschlechtergerechtigkeit auf der Grundlage der Allgemeinen Menschenrechte. Du brennst für das Thema? Komm zu uns und gestalte eine geschlechtergerechte Welt mit.  

 

Kontakt

Astrid Warburg-Manthey, Sigi Lieb