07. März 2026 | Dank an alle Rednerinnen und Mitwirkenden des Hamburger Women’s March

Wir bedanken uns herzlich bei allen Rednerinnen und Mitwirkenden des Hamburger Women’s March am 07. März 2026, die diesen Tag mit ihren Stimmen, ihren Beiträgen und ihrer Haltung getragen haben.

 

Unser erster Dank gilt Eva Engelken, die als Moderatorin, Autorin und feministische Aktivistin durch die Veranstaltung geführt und mit ihren Begrüßungsworten den Auftakt für einen kraftvollen und würdigen Demonstrationstag gesetzt hat.

 

Ein besonderer Dank gilt Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der Grünen, für ihren Beitrag und ihre deutlichen Worte zur gesellschaftlichen und politischen Verantwortung, Frauenrechte konsequent zu verteidigen.

 

Wir danken Ute Lefelmann, stellvertretende Vorsitzende der Partei Frau in Führung, für ihren Redebeitrag und ihren Einsatz für Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Säkularität.

 

Ebenso danken wir Irene Appiah, Bürgerschaftsabgeordnete der SPD, für ihre wichtige Stimme und ihre Perspektive auf Gerechtigkeit, Teilhabe und Solidarität.

 

Unser Dank gilt auch Dr. Gudrun Schittek, Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen, für ihren Beitrag und ihr klares Eintreten für universelle Frauenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Wir danken Laleh Arefi, psychologische Beraterin, Sexualberaterin und LGBTIQ-Aktivistin, für ihren wichtigen Redebeitrag und ihr Engagement für Sichtbarkeit, Inklusion und Menschenwürde.

 

Für den zweiten Block am Rathausmarkt danken wir Astrid Manthay von der Städtegruppe Hamburg von Terre des Femmes für ihre Worte und ihre Unterstützung im gemeinsamen Einsatz gegen Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen.

 

Ein besonderer Dank gilt außerdem Nazanin Bergmann, Künstlerin und Dichterin, für ihren eindrucksvollen Beitrag am Rathausmarkt. Mit ihrer künstlerischen Sprache und ihrer Präsenz hat sie dem Anliegen des Tages auf besondere Weise Ausdruck verliehen.

 

Zum Schluss möchten wir die künstlerischen Beiträge besonders hervorheben: Wir danken Selina für ihre berührenden und eindrucksvollen Tanzauftritte, die zu den emotionalen Höhepunkten der Demonstration gehörten und auf bewegende Weise Widerstand, Erinnerung und Hoffnung sichtbar gemacht haben.

 

Ebenso danken wir Najib Faiz, Trans-LGBTQIA-Aktivist, für den musikalischen Beitrag mit Gesang. Dieser Auftritt war ein starkes Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Solidarität und hat den Women’s March auf besondere Weise bereichert.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt zudem unseren Ordner Sonja Hallmann, Mahsa Kayyal und Siavosh Pourkian. Mit ihrer Aufmerksamkeit, ihrer Unterstützung und ihrem Einsatz haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass die Demonstration sicher, aufmerksam und getragen von gegenseitiger Rücksicht stattfinden konnte.

 

Danke an alle, die mit ihren Worten, ihrer Kunst, ihrer Präsenz und ihrem Engagement diesen Tag möglich gemacht haben. Der Hamburger Women’s March 2026 hat gezeigt: Der Einsatz für Frauenrechte, Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenwürde bleibt notwendig — in Hamburg, in Deutschland und weltweit.

Gemeinsam sichtbar. Gemeinsam stark.

Am Samstag, 7. März 2026 laden wir Sie herzlich ein, mit uns ein kraftvolles Zeichen für Freiheit, Gleichberechtigung und die Rechte von Frauen zu setzen.

Von 12:00 bis 17:00 Uhr ziehen wir gemeinsam durch die Hamburger Innenstadt –
Start am Gänsemarkt, von dort aus führt unser Marsch bis zum Rathausmarkt.

Seien Sie dabei, wenn wir unsere Stimmen vereinen, Hoffnung sichtbar machen und für eine gerechte Zukunft eintreten. Jede Stimme zählt. Jeder Schritt bewegt etwas.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

No Hijab Day am 01. Februar 2026


Europa zeigt Gesicht - No Hijab Day

 

Seit den Attacken auf Salman Rushdie vor mehr als dreißig Jahren fasst der politische Islam in Europa immer mehr Fuß. Das gefährdet die offenen Gesellschaften unserer liberalen Demokratien. Die islamistischen Morde in Frankreich, Deutschland und Österreich fordern unseren entschiedenen Widerspruch. Wir wollen die Abwehr des islamischen Fundamentalismus nicht mehr den Rechtsextremen überlassen. Wir setzen aus der Mitte der Gesellschaft ein Zeichen dagegen.

Wir weisen die patriarchale Verhüllungspraxis des politischen Islam in den liberalen Demokratien Europas zurück. Wir fordern ein konsequentes staatliches Säkularitätsprinzip: 

  • Kein Hijab auf Mädchenköpfen 
  • Kein Hijab in staatlichen Bildungseinrichtungen, in Behörden, Justiz und Polizei
  • Keine Vollverschleierung im öffentlichen Raum

Europäerinnen und Europäer haben aus ihrer Gewaltgeschichte, den Religionskriegen, den beiden Weltkriegen, der Shoah, dem Massenmord an Sinti und Roma, der mörderischen Kolonialherrschaft zu lernen begonnen.

Deshalb fordern wir: 

- die strikte Trennung von Staat und Religion

- die strikte Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann

- die strikte Durchsetzung von Meinungs-, Glaubens- und Wissenschaftsfreiheit

- die strikte Zurückweisung von Herrenmenschenmentalität, egal, ob ethnisch oder religiös.

Solang auch nur in einem muslimisch geprägten Land Frauen bedroht oder gar getötet werden, weil sie den Hijab verweigern, ist dieses Stück Stoff nicht einfach nur ein unschuldiges Bekenntnis zu einer Religion.

 

Es ist ein Manifest der Unterwerfung, die mit der in Europa gelebten Freiheit der Frauen nicht kompatibel ist.


Gedenktag antimuslimischer Rassismus

„Kaum gegründet – Frauenpartei FIF stellt neuen Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit“ infrage

 

FIF zur Einführung des 15. März als Internationaler Tag gegen antimuslimischen Rassismus in Berlin

 

Der Berliner Senat hat beschlossen, den 15. März in Anlehnung an einen Beschluss der Vollversammlung der Vereinten Nationen als „Internationalen Tag gegen antimuslimischen Rassismus“ einzuführen und öffentlich zu begehen. FIF nimmt diese Entscheidung mit Respekt zur Kenntnis, sieht sie jedoch kritisch und hält eine öffentliche Debatte darüber für notwendig.

 

Der 15. März erinnert an das terroristische Attentat auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch im Jahr 2019, bei dem 51 Menschen aus islamfeindlichen Motiven ermordet wurden. Dieses Verbrechen war ein Akt rechtsextremer Gewalt und verdient uneingeschränkte Verurteilung. Gewalt, Diskriminierung und Hass gegenüber Musliminnen und Muslimen – wie gegenüber jeder anderen Bevölkerungsgruppe – sind in keiner Form zu rechtfertigen und müssen entschieden bekämpft werden.

 

Gleichzeitig weist FIF darauf hin, dass die Vereinten Nationen bereits mit dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder Weltanschauung am 22. August einen umfassenden Gedenktag etabliert haben. Dieser Tag würdigt alle Menschen, die weltweit aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Überzeugungen verfolgt, diskriminiert oder getötet werden, und stärkt das Prinzip der Religionsfreiheit insgesamt.

 

Aus Sicht von FIF wirft die Einführung zusätzlicher, religionsspezifischer Gedenktage Fragen nach Ausgewogenheit und Kohärenz auf. Weltweit sind zahlreiche Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften von schwerer Verfolgung betroffen – darunter Christinnen und Christen, Jüdinnen und Juden, Jesidinnen und Jesiden, Drusinnen und Drusen, Bahai, Atheistinnen und Atheisten sowie auch nicht-extremistische Musliminnen und Muslime. Ein differenzierter und inklusiver Ansatz des Gedenkens erscheint daher angemessener als eine selektive Fokussierung.

 

FIF betont zudem die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen Muslimfeindlichkeit und der berechtigten Kritik an islamistischem Extremismus. Islamistischer Terror und extremistische Ideologien stellen weltweit – auch in Europa und Deutschland – eine reale Bedrohung für Menschenrechte, religiöse Minderheiten, Frauenrechte und die öffentliche Sicherheit dar. Die steigenden Zahlen islamistischer Straftaten zeigen, dass diese Herausforderung offen benannt und konsequent bekämpft werden muss, ohne dabei ganze Bevölkerungsgruppen zu stigmatisieren.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger erleben die Auswirkungen dieses Extremismus ganz konkret, etwa durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum. Diese Sorgen verdienen ebenso ernsthafte Beachtung wie der Schutz friedlicher Musliminnen und Muslime, die sich klar zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den Grundrechten bekennen und selbst häufig Opfer extremistischer Gewalt sind.

 

Vor diesem Hintergrund hält FIF es für problematisch, einen weiteren Gedenktag einzuführen, ohne zuvor einen breiten gesellschaftlichen Dialog zu führen. Eine solche Entscheidung sollte transparent erfolgen und die Perspektiven der gesamten Stadtgesellschaft einbeziehen.

FIF spricht sich daher aus für:

  • ein umfassendes, religionsübergreifendes Gedenken an alle Opfer religiös begründeter Gewalt,
  • eine klare Benennung und Bekämpfung extremistischer Ideologien unabhängig von ihrer religiösen Begründung,
  • sowie für den konsequenten Schutz aller Menschen vor Diskriminierung und Gewalt.
  • Nur ein Ansatz, der Menschenrechte, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt, kann langfristig zu Vertrauen und Solidarität in einer pluralistischen Gesellschaft beitragen.

06.01.2025 - Aktuelle Proteste im Iran – unsere Haltung

Die FIF Frauenpartei steht solidarisch an der Seite der Menschen im Iran, die für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte kämpfen. Die landesweiten Proteste sind Ausdruck eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels und richten sich klar gegen das bestehende autoritäre System.

 

Frauen spielen in dieser Bewegung eine zentrale Rolle. Sie fordern einen freien, säkularen und demokratischen Rechtsstaat, in dem Menschenwürde, Meinungsfreiheit sowie die Rechte von Frauen und Minderheiten uneingeschränkt gelten.

 

Das iranische Regime reagiert weiterhin mit massiver Gewalt, Repression und systematischen Menschenrechtsverletzungen. Diese Entwicklungen haben nicht nur humanitäre, sondern auch sicherheits- und außenpolitische Bedeutung für Europa.

 

Als unabhängige Partei unterstützen wir alle demokratischen Kräfte, die sich für einen geordneten politischen Übergang einsetzen. Dazu zählen auch die von Reza Pahlavi initiierten Bemühungen um eine Übergangsregierung, die einen stabilen, demokratischen Neuanfang für Iran ermöglichen sollen.

 

Die FIF Frauenpartei fordert eine klare Haltung Deutschlands und Europas: Solidarität mit den Protestierenden, konsequente Sanktionen gegen das Regime und Unterstützung eines demokratischen Übergangs.

 

Hamburg, 18. Dezember 2025

Pressemitteilung – FIF-Pressekonferenz am 12.12.2025                                                                    

Die Frauenpartei FIF Frau in Führung – Frau Leben Freiheit hat sich am 12. Dezember 2025 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Unsere Vorstellung fand breite mediale Resonanz in Deutschland und bei der iranischen Diaspora.

 

Die Partei wurde im April 2025 offiziell in Wiesbaden registriert und ist bundesweit sowie international politisch aktiv.

FIF versteht sich als liberal-demokratische und wertebasierte Frauenpartei mit Schwerpunkten auf Frauenrechten, Säkularismus, Integration und dem Schutz demokratischer Strukturen. Ziel ist der Aufbau eigenständiger Frauenparteien in Deutschland und international, insbesondere für Frauen aus der iranischen und afghanischen Diaspora.

Deutschland dient dabei als Modell: FIF entwickelt hier politische Strukturen und Programme, die international übertragen werden sollen. Bereits existiert ein Parteikapitel für iranische Frauen, weitere Gründungen sind in Vorbereitung. Iranische Vertreterinnen aus London, Oslo und Hamburg nahmen an der Pressekonferenz teil.

In Hamburg verweist FIF auf ihre Mitwirkung an politischen Entwicklungen wie der Schließung des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) im Juli 2024 sowie dem Verbot der Gruppierung „Kalifat Deutschland Interaktiv“, die die Partei als frauenfeindlich und antidemokratisch einstuft.

Besonderen Handlungsbedarf sieht FIF bei der Integration: Patriarchale Prägungen dürften nicht ausgeblendet werden. Weitere Themen sind der Schutz von Mädchen, Sicherheit im öffentlichen Raum, der Erhalt von Frauenhäusern sowie faire Strukturen im Frauensport.

Die Partei verfolgt einen Zwölf-Punkte- und einen Drei-Jahres-Plan zum Aufbau bundesweiter und internationaler Strukturen sowie zur Förderung junger Frauen in der Politik.

„Wir wollen Macht, Verantwortung und echte Mitgestaltung – keine Alibirollen.“

 

Pressekontakt:

Hourvash Pourkian

Ute Lefelmann

Tel. 040 3751 73 73

Email: [email protected]

www.fif-partei.com

https://www.internationalwomenpower.com/